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So mittags...

Gediegen am Pc sitzen, Manu Chao hören und Fernweh in sich spüren. Ja so verbring ich meine Tage, verdammt wär ich jetzt gern auf Reisen. Besonders wenn ich an das Jahr 2006 denk und die Zeit in Frankreich. War zwar nur ein Zeltlager mit gewissen Regeln die gerade zu geschrien haben sie zu brechen, was ich auch tat, aber mit einer schnell schwindeten Motivation, da niemand bereit war mich zu begleiten. Wenigsten hat mich einer von den jüngsten begleitet. Ich glaub Nicolas hieß er und knapp 2 Jahre jünger als ich (Ich war damals 16^^). So sahs man dann im dunkeln an der Tarn und trank zusammen ein Bier, ich rauchte noch eine Zigarette dazu. Verdammt hab ich dieses Gefühl gemocht. Vor einem fließt still der Fluß, über einen der Sternen himmel und der hügel hinter mir voll mit Pfeifen in ihren Zelten. Ja ich wär gern öfters im Dunkeln unterwegs gewesen, aber so allein immer hat ich keine Lust. Das einzige was mal lustig war, war das einer etwas von dem widerlichen Berenzen "Sauererapfel" dabei hatte. Nun gut, der Alk war knapp und für nen Rausch hätte es eh nicht gelangt, wenigstens etwas wärme wollte man doch spüren, also bin ich mit. Gefolgt von ein paar anderen Halunken ca. 7 Leute die darauf hofften das meiste abzubekommen. Ich hatte noch eine Dose Bier dabei, die ich mir an diesem Tag gekauft hatte, die ich leider gottes auch noch teilen musste. Nur weil die anderen sich halber in die Hosen machten, weil sie ja erwischt werden könnten. Tja so ne große sache war es eigentlich nicht, ich als Zeltlager erfahrener wusste wie alle ticken. Als ich von anderen Leuten angesprochen wurde, die aus einem anderen lager kamen, ob ich wüsste wie und wo man etwas zu rauchen bekommen könnte, dachte ich mir nur. hmmn...die rauchen sich zu und in meinem Lager trauen die andern sich nicht mal bier zu holen. Tja so ist das, christliche Zeltlager mit scheinheiligen Menschen, möchte-gern bessere Menschen, weicheier, wenig realitätsnahe gute Menschen und die minderheit -normale-. Tja mit dem Pfarrer war ich auch nicht gerade gut zu sprechen, nur weil ich mir eine Angel kaufte und en bissel Angeln wollten. Das muss man sich erst mal vorstellen, da regt sich ein dicker Mann auf, ich sollte nicht Angeln der Tiere wegen und frisst sich jeden anderen scheiss von Fleischgerichten rein. Als insgeheimen sieg fand ich es dann auch das sein Sohn sich mir anschloss und sich auch eine Angel kaufte. Zwar ist es nie zu einer Aussprache gekommen, die Nachricht über den unmut kam von meinen Spionen, auch Eltern genannt =). Man erlebt doch vieles unter verschieden Menschen, besonders in einem Lager in dem es um einen Glauben gehen soll, der immer weniger Anhänger bekommt und in meinen Augen mit völlig abschreckenden Methoden versucht leute zu überzeugen. Besonders die angewandte "Jugensprache" die völlig daneben ist und mich heute noch zum lachen bringt. Ja da fällt mir auch wieder was ein zu dem ich mich leider überreden lassen hab. Die Gemeindefreizeit der Feg, ich frag mich heute noch warum ich mir das angetan hab und was traf ich vor scheinheilige, realitätsferne, weicheier und diesmal auch leute mit denen man wirklich reden konnte und mit denen man sich auch verständlich unterhalten konnte. Die Freizeit war zwar nur ein Wochenende aber das ist schon zuviel gewesen. Die positiven Dinge waren nur mein eigenes Dosen Bier, meine Musik, mein Witz und das Basketball zocken. Mehr auch nich! Die negativen Dinge waren erdrückender, man unterstellte mir ich sei jedes Weekend zugedröhnt (mein THC Pulli war wohl ein Fehlgriff^^, was solls ich hab jedenfalls keine voreiligen vorurteile) und ich hätte wohl in anderen Augen einen ausgeprägten Zerstörungsdrang und sei abgedreht (im negativen Sinne). Was solls ich kam zuhause an und sagte mir: einmal und nie wieder. Soviel unverstädnis und missverständnisse sind mir noch nie vorgekommen und sowas schimpft sich Christen. Was solls ich halt meinen eigenen Werten und Vorstellungen fest, die definitiv die Realität im Auge behalten. Von mir aus kann es einen Gott geben, ich sehe aber trotzdem keinen grund ihn Stundenlang zu preisen mich gut zu fühlen und dabei wegzusehen wenn die Welt untergeht. Hauptsache ich hatte ihn gelobt, das er mir am ende ja hoffentlich den Arsch rettet. So bin ich nicht und so kann ich nicht sein. Mir platzt ja schon der Hals wenn ich all die übertrieben fröhlichen Lieder höre, was nicht heißen soll ich hätte was gegen fröhliche Lieder, aber die sind einfach zu übertrieben, zu viel des guten. Man kann auch auf einer Bodenständigen weise kraft und optimismus schenken, all jenen die nicht mehr können. Aber was solls, sollen sie weiter machen ich kann nicht damit anfangen. So jetzt ist aber mal genug, ist ja ziemlich viel^^.
17.1.08 14:29
 


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